kunstlos gl├╝cklich

Dienstag, 28. Februar 2006 12:53

saegewerk sonderschau auf der art innsbruck 2006

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saegewerk = kunstlos gluecklich,
dies ist nicht nur Ausstellungstitel, sondern auch Programm:

Wir zeigen in dieser Sonderschau eine Reflexion unseres Lebensraums.
Es galt die Elemente des t├Ąglichen Lebens zu hinterfragen und, indem wir die aus ihrer Allt├Ąglichkeit entrissenen Gegenst├Ąnde im Rahmen dieser Ausstellung pr├Ąsentieren, gleichzeitig einen erweiterten Kunstbegriff zu erzeugen.

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Dazu geh├Ârt die Auseinandersetzung mit Wohnraum, Schlafzimmer, Wc und K├╝che, ebenso wie die Produktion eines Schaukelbetts, eines (Kristall-)lusters, oder beispielsweise eines “Fern-”sehers.
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Teilnehmende Personen:

01 Michael Guggenberger: Schimmelbild

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02 Philipp Haselwanter: Mixer

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03 Gerald Hohenegger: Ikea redesign

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04 Georg Kritzinger: Dj M├Âbel

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05 Wolfgang L├Âffler: Traumkugeln und Fernseher:

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06 Roland Maurmair: Klofussumpuschelung

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07 Horst Philipp: Himmelbett

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08 Claudia Reiter: saegewerk einkaufstaschen

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09 Mo Rettenbacher: Polster und Taschen

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10 Simone Rossmann: Kristallschuhe und Luster

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11 Muck Schenk: Tierfelle und Froschkoenige

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12 Nina Tommasi: K├╝chenareal

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art32Ein weiteres Projekt nennt sich

“Weinen f├╝r Afrika”

In unserem K├╝chenareal werden die BesucherInnen aufgefordert Zwiebel zu schneiden und wir stellen selbsterzeugte Taschent├╝cher aus afrikanischen Stoff f├╝r ein geringes Entgelt zur Verf├╝gung.

Der damit erzielte Ertrag flie├čt zu 100% in die Produktion von K├╝chensch├╝rzen aus afrikanischen Stoffen. Ein Prototyp f├╝r diese Sch├╝rzen wird vor Ort zu sehen sein.

Mit unserer Pr├Ąsentation leisten wir bipolare Entwicklungshilfe:

Einerseits liefern wir einen Tropfen auf den hei├čen Stein in Afrika und fordern andererseits mit dieser Aktion endlich eine Erweiterung des Kunstbegriffs.

Indem wir uns von rein bildnerischer oder skulpturaler Ausdrucksform wegbegeben ├╝ben
wir sowohl Kritik am gegenw├Ąrtigen Kulturmanagement, wie auch an der Kunstproduktion selbst.

Unser Ziel ist die Kunst in ihrer Allt├Ąglichkeit zu akzeptieren.



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Weitere Photos:

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